Erfurt bleibt eine Ausnahme: Hier darf man noch eigenen Wein ins Restaurant mitbringen
"Corkage fee" in Thuringia popular especially for celebrations - Erfurt bleibt eine Ausnahme: Hier darf man noch eigenen Wein ins Restaurant mitbringen
Eigenen Wein ins Restaurant mitbringen? In Thüringen eine Seltenheit – doch in Erfurt gibt es noch eine Ausnahme
In Thüringen ist es ungewöhnlich, im Restaurant eigenen Wein mitzubringen – doch eine Einrichtung in Erfurt hält an dieser Tradition fest. Das alkoholfreie Lokal Mijou erlaubt Gästen, ihre eigenen Flaschen mitzubringen – gegen eine Gebühr. Obwohl diese Praxis anderswo zunehmend verschwindet, bleibt sie in der Region unter bestimmten Bedingungen eine Nische.
Die meisten Restaurants in Thüringen bieten eigene Weinkarten an, sodass es selten vorkommt, dass Gäste ihren Wein selbst mitbringen. Mijou bildet hier eine Ausnahme: Da das Lokal keine Alkohollizenz besitzt, können Besucher trotzdem in Maßen Alkohol genießen – gegen einen Korkenzuschlag. Etwa einmal im Monat nutzen Gäste dieses Angebot.
Die Gebühr, auch Gabelgeld oder Servicepauschale genannt, deckt die Kosten des Restaurants ab – für Personal, Geschirr und die Einhaltung der Hygienevorschriften. Solche Zuschläge sind in ländlichen Regionen Thüringens noch eher verbreitet als in Städten, wo strengere Regelungen sie weitgehend abschaffen. Seit den 2010er-Jahren haben Bundesländer wie Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen diese Gebühren verboten oder eingeschränkt. Ab 2025 drohen bei Verstößen Bußgelder von bis zu 5.000 Euro.
Nicht nur in Restaurants, sondern auch in Weingütern und Brauereien, die private Feiern ausrichten, fallen mitunter Korkenzuschläge an. Die Häuser legen ihre Regeln selbst fest – ein automatisches Recht, eigene Getränke mitzubringen, gibt es nicht. Veranstalter sollten die Kosten daher vorab klären, da die Gebühren das Budget belasten können.
Die Tradition des Gabelgelds ist bundesweit aufgrund von Verbraucherschutzgesetzen und Gerichtsurteilen zurückgegangen. Doch in Thüringen hält sie sich in bestimmten Kreisen – vor allem bei großen Feiern, bei denen Gäste eigenes Essen oder Getränke mitbringen. Während Städte wie Berlin und Hamburg solche Zuschläge komplett verboten haben, ist die Praxis in ländlichen Teilen Thüringens noch unter lokalen Gepflogenheiten möglich.
Mijous Regelung bietet eine seltene Gelegenheit, in einem Thüringer Restaurant eigenen Wein zu servieren – allerdings unter strengen Auflagen. Gäste müssen die Gebühr zahlen und die Bedingungen des Lokals akzeptieren, denn der Gastgeber behält die volle Kontrolle über die Regeln. Da die meisten Betriebe mittlerweile eigene Weine anbieten, bleibt die Praxis eine stark eingeschränkte – und genau regulierte – Option.
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