Miss Germany 2026: Warum zwei Kopftuchträgerinnen die Debatte über deutsches Bild entfachen
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - Miss Germany 2026: Warum zwei Kopftuchträgerinnen die Debatte über deutsches Bild entfachen
Deutschland krönt an diesem Wochenende seine neue Miss Germany – nach einem Wettbewerb, der sowohl Lob als auch Kontroversen ausgelöst hat. Neun Finalistinnen, ausgewählt aus über 2.600 Bewerberinnen, zählen dazu: eine Biologin, eine Pressesprecherin der Bundeswehr und zwei Frauen, die ein Kopftuch tragen. Die Veranstaltung hat Debatten über Identität entfacht – Kritiker fragen, ob einige Teilnehmerinnen "deutsch genug" seien.
Das Finale der Miss Germany 2026 präsentiert eine vielfältige Gruppe von Frauen mit unterschiedlichen Karrieren und Hintergründen. Darunter sind Büsra Sayed, eine 27-jährige Berliner Modedesignerin, die mit ihrem Label Mode für kopftuchtragende Frauen entwirft, und Amina Ben Bouzid, eine 28-jährige Unternehmensberaterin aus Wiesbaden, die Frauen geführte Marken fördert. Beide stehen seit ihrem Einzug ins Finale besonders in der Kritik – einige argumentieren, sie entsprächen nicht dem klassischen Bild einer deutschen Schönheitskönigin.
Sayed und Ben Bouzid haben bereits Alltagsrassismus erlebt, doch die Angriffe haben seit ihrer Nominierung an Schärfe zugenommen. Sayed, die scherzhaft auf die deutsche Gewohnheit anspielte, Räume gründlich zu lüften, hinterfragte, ob Deutschsein von Frisur oder Äußerlichkeiten abhänge. Ben Bouzid sieht ihre Teilnahme als Ehre und Chance, Mädchen zu inspirieren, die sich in ihr wiedererkennen.
Zu den weiteren Finalistinnen gehören Abina Ntim, eine 38-jährige Unternehmerin aus Hamburg, die sich auf Afro-Haarpflege spezialisiert hat, und Amelie Reigl, eine 31-jährige Würzburger Biologin, die an künstlich gezüchteter Haut forscht. Anne Bäumler, 36, leitet ein Team von über 800 Mitarbeitenden in einer Drogeriekette, während Paula Daub, 35, den Vertrieb eines Beauty-Startups verantwortet. Aileen Tina Hufschmidt, 33, arbeitet als Pressesprecherin für die Bundeswehr, und Stephie Braun, 30, ist als Fotografin in Berlin tätig. Rose Mondy, 26, eine digitale Streamerin aus Herne, wurde zur "Streamerin des Jahres 2025" gekürt.
Die Veranstalter haben sich von klassischen Schönheitsidealen verabschiedet und suchen stattdessen nach zukünftigen DAX-Vorständinnen und erfolgreichen Gründerinnen. Die aktuelle Titelträgerin, Dr. Valentina Busik, ist Ärztin und nutzt künstliche Intelligenz, um die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen voranzutreiben. Sayed und Ben Bouzid treten in den Kategorien "Female Founder" bzw. "Female Leader" an.
An diesem Wochenende betreten die Finalistinnen die Bühne – die Siegerin soll ein inklusiveres Bild deutscher Identität verkörpern. Der Wettbewerb zeigt sowohl Fortschritt als auch anhaltende Herausforderungen, während zwei kopftuchtragende Frauen veraltete Vorstellungen infrage stellen. Das Ergebnis wird zeigen, ob die sich wandelnden Maßstäbe der Veranstaltung zum modernen Deutschland passen.
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